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TRINKWASSERVERORDNUNG



Die Trinkwasserverordnung - das Wichtigste in Kürze...

* regelt die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch. Zweck der Verordnung ist es, die menschliche Gesundheit zu schützen.

* regelt nicht die Qualität von Mineral- und Heilwasser.

* nennt Grenzwerte für viele Wasserinhaltsstoffe. Die Grenzwerte sind so festgelegt, dass bei lebenslangem Genuss von 2 l/Tag, keine Gesundheitsschädigung eintritt.

* führt aus, Trinkwasser muss frei sein von Krankheitserregern.

* definiert Grenzwerte für gesundheitsrelevante Stoffe wie Nitrat, Nitrit, Arsen, Pflanzenschutzmittel, E-coliGrenzwerte für Indikatorparameter wie pH-Wert, Ammonium, Koloniezahl und Trübung.

* definierte chemische Grenzwerte sind vor allem als "Eingreifwerte" zu verstehen, ab deren Überschreiten Handlungsbedarf besteht, das heisst, die Grenzwertüberschreitungen müssen umgehend beseitigt werden.

* festgelegte mikrobiologische Grenzwerte deuten dagegen auf vorhandene Krankheitserreger hin, bei deren Überschreiten sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden müssen (z.B. Abkochen des Trinkwassers).

* Stelle der Einhaltung der Grenzwerte ist der Zapfhahn.



Die Überwachungsbehörden in Baden-Württemberg sind

- untere Gesundheitsbehörde (38 Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise) für Trinkwasser, das an Endverbraucher abgegeben wird

- untere Lebensmittelüberwachungsbehörde (6 chemische und Vererinäruntersuchungsämter in BW) für Wasser, das in Lebensmittelbetrieben (Produktion) verwendet wird

- Regierungspräsidium Stuttgart als höhere Gesundheitsbehörde für die Fernwasserversorgungssysteme ZV Bodenseewasserversorgung, Landeswasserversorgung, WV Nordostwürttemberg, WV Kleine Kinzig bis zu den jeweiligen Übergabestellen



Tabellarische Aufstellung einiger Grenzwerte...

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